Presse zu BFS-Cup 2014


So sehen Sieger aus!

ASV Huttrop

VC Dresden

Presseberichte
 

Neue Westfälische Im Juli 2014

Baggern um die Deutsche Meisterschaft

Der eigens für die DM der Freizeitvolleyballer geschaffenen Skulptur vor dem Spexarder Bauernhaus wetteifern die Organisatoren Ulrike Sprotowsky-Wendlandt, Larissa Rothberger, Andreas Ringeln, Rainer Jander und Andreas Wendlandt (v. l.) vom gastgebenden SV Spexard nach.

Gütersloh-Spexard (gl) - Kräftig gebaggert wird in Spexard an diesem Wochenende. Aber nicht mit schwerem Gerät, sondern einer gewissen Leichtigkeit. Immerhin geht es um die Deutsche Meisterschaft bei den Freizeit-Volleyballern, die der SV Spexard am Samstag und Sonntag ausrichtet.

Wenn zum 21. Mal der Breiten- und Freizeitsport-Cup des Deutschen Volleyball-Verbands ausgespielt wird, geben sich elf Männer- und sechs Frauen-Volleyballteams aus ganz Deutschland ein Stelldichein in der Spexarder Sporthalle.

Mit der Ausrichtung der Bezirksmeisterschaft 2011 und der westdeutschen Titelkämpfe 2012 hatte der SVS bereits sein Organisationstalent unter Beweis gestellt. Als die Volleyballabteilung daher Ende Mai die Anfrage von BFS-Landeswart Andreas Grawe erreichte, ob man die DM ausrichten wolle, „ließ die Zusage nur wenige Stunden auf sich warten“, berichtet Andreas Wendlandt, Volleyball-Abteilungsleiter bei den „Spechten“: „Die Ausrichtung der Turniere hat viel Spaß gemacht.“

Und Spaß hat sicherlich auch die Zusage des DVV bereitet, als Gastgeber eine Mannschaft ins Rennen um den nationalen Titel schicken zu dürfen. Reelle Chancen auf den Turniersieg räumt Wendlandt dem SVS-Team allerdings nicht ein.

Ganz weit oben auf der Favoritenliste steht dafür Vorjahressieger Wartenberger SV aus Berlin, bei den Frauen will der ASV Huttrop seinen Titel verteidigen. Die weiteste Anreise nehmen drei Mannschaften aus Dresden auf sich. Insgesamt werden rund 170 Volleyballer am Wochenende in Spexard erwartet, die sich jeweils auf Landesverbandsebene für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren mussten. Erstmals ausgespielt wurde der BFS-Cup im Jahr 1994 unter dem Namen „Ran ans Netz-Cup“ in Berlin.

Geboten wird den Teilnehmern an diesem Wochenende allerdings nicht nur ein sportliches Programm. So runden ein gemeinsamer Abend im Spexarder Bauernhaus am Samstag sowie Spielecke und Hüpfburg für den Nachwuchs das Programm ab. Ans Netz geht es am Samstag ab 10.30 Uhr, der erste Aufschlag erfolgt am Sonntag um 10 Uhr, das Endspiel wird gegen 14 Uhr angepfiffen.

 

Neue Westfälische 08.09.

Breitensport auf Oberliganiveau

Volleyball: SV Spexard erweist sich als guter DM-Ausrichter

VON RALF STEINECKE

 

Finale | FOTO: RALF STEINECKE

 

Gütersloh. "Ein Spiel gewonnen, das ist mehr als ich erwartet habe." Andreas Wendlandt, Abteilungsleiter des SV Spexard, war mit der Bilanz beim "Heimspiel" zufrieden. Als Ausrichter der Deutschen Meisterschaft der Freizeit- und Breitensport-Volleyballer waren die Spechte nur mit einer Wildcard ins Turnierfeld gekommen gestartet und belegten doch den achtbaren 7. Platz im Feld der elf Teilnehmer. Den Titel bei den Herren holte sich der VC Dresden, bei den Frauen verteidigte der ASV Huttrop den Titel.


Auch mit seiner Leistung als Gastgeber für 175 Aktive durfte der SV Spexard zufrieden sein. Bei der Siegerehrung spendenten die auswärtigen Mannschaften kräftig Applaus. "Es ist super gelaufen", freute sich Andreas Wendlandt. Eigentlich wollte Berlin die Deutsche Meisterschaft gerne ausrichten. "Wir hatten aber das bessere Konzept", erklärt der Abteilungsleiter. Spexard konnte mit ausreichend Sporthallen glänzen und der versammelten Lage rund um das Spexarder Bauernhaus. Hier wurde am Samstagabend eine nette "Playersnight" mit 150 Gästen gefeiert.

 


Während das Turnier der elf Männerteams in Vor- und Endrunde unterteilt war, spielten die Frauen Jeder gegen Jeden. Gespielt wurden pauschal zwei Sätze. Nur im Männerfinale standen zwei Gewinnsätze in der Spielordnung, wobei der Entscheidungssatz bei 15 Punkten endete.

Bei den Männern galt Vorjahressieger Wartenberger SV erneut als Favorit. 2013 hatte sich das Team im sechsten Anlauf erstmals den Traum vom DM-Titel erfüllt. Entsprechend motiviert ging der WSV ans Werk. "Nicht ganz zufrieden", zeigte sich Trainer Steve Deinert mit dem ersten Spiel, auch wenn das glatt mit 2:0 gewonnen wurde. Die Wartenberger überstanden auch die Playersnight schadlos – sie nahmen nicht daran teil, um sich zu schonen. Allerdings hatten sie die Rechnung ohne den VC Dresden und den TSV Leipzig gemacht. Die Kontrahenten hatten sich bereits in der Vorrunde beharkt und zwischen Platz eins und zwei lagen lediglich 15 Ballpunkte. Beim erneuten Aufeinandertreffen ging es noch einmal richtig zur Sache. Auf gutem Oberliganiveau schenkten sich die beiden Teams nichts. Nach dem hauchdünnen 26:24 im ersten Durchgang verlor Leipzig etwas die Richtung. Über 25:22 und 15:8 erspielte sich Dresden den Meistertitel.

Bei den Frauen zeigte der ASV Huttrop schnell, dass er im vergangenen Jahr nichts verlernt hatte. Vor allem besaß das Team die besten Nerven. Besonders in den engen Situationen punktete sich der ASV wieder nach vorne. Eng wurde es besonders gegen den VC Dresden, der dem Sieger mit einer behenden Spielweise immer wieder das Leben schwer machte.

 

Aus dem Westfalenblatt Di., 09.09.2014

 

 

In Spexard: Direktor der Dresdner Stadtbibliothek schlägt bei den Titelkämpfen der Hobby-Volleyballer auf  Der pritschende Professor 

 

Hände hoch: Ralf Peters und Sergej Kowaltschuk vom SV Spexard blocken einen Angriff des Wartenberger SV ab. Ausrichter SVS belegt bei den Deutschen Meisterschaften der Hobby-Volleyballer den glänzenden siebten Platz. Eine dicke Überraschung!

Von Uwe Caspar

Gütersloh ( (WB). Fröhliche Schlachtrufe erklingen am Wochenende in der Spexarder Sporthalle. Man hört und sieht es: Die Hobby-Volleyballer haben selbst bei einer Deutschen Meisterschaft ihren Spaß am Baggern, Pritschen und Schmettern. Doch im Finale der Männer wird's schon ernster – Schiedsrichter Andreas Wendlandt muss sogar die Rote Karte zücken.

»Musste leider sein. Denn ein Leipziger Akteur behauptete, dass ich das Spiel verpfeifen würde«, berichtet der Abteilungsleiter des Gastgebers SV Spexard schmunzelnd. Den Titel sichert sich der VC Dresden, der in in einem »Endspiel auf Augenhöhe« (Wendlandt) den TSV Leipzig 76 mit 2:1 niederringt. Bei den Frauen geht der Titel an den ASV Huttrop.

Für die große Überraschung indes sorgt der Veranstalter: Spexards Netz-Spezialisten belegen unter den elf Teams den nie und nimmer erwarteten siebten Rang. Im Platzierungsspiel schmettert der SVS den Dessauer VC mit 2:0 weg. »Mit etwas Glück hätten wir gar die Finalrunde erreichen können«, staunt Andreas Wendlandt.

Der Mann mit dem eisgrauen Bart und seine Helfer-Crew heimsen auch ein dickes Lob von Andreas Grawe ein. »Spexard war an beiden Tagen ein Top-Ausrichter«, weiß der Freizeit- und Breitensportwart des Westdeutschen Volleyballverbandes das logistische Meisterstück des Organisators zu würdigen. Dieser Sport außerhalb des regulären Spielbetriebs, so Grawe, boome derzeit »gewaltig« und fände immer mehr Zulauf aus dem Leistungsbereich.

NRW hat vergleichsweise viele Mannschaften

»Die Hobby-Ligen sind vor allem deshalb für viele Spieler interessant, weil hier die Begegnungen stets unter der Woche ausgetragen werden. So können die Akteure das freie Wochenende mit ihren Familien genießen«, nennt der Funktionär den Hauptgrund für die steigende Zahl der Freizeit-Pritscher. Mit jeweils 1200 Mitgliedern zählen Nordrhein-Westfalen und Bayern bundesweit zu den größten Verbänden.

Die Hochburg freilich heißt Dresden. So ist das Elbflorenz mit gleich drei Mannschaften in Spexard präsent: Neben dem neuen Meister VC schlägt auch Stadtrivale BSG auf, der zudem seine Frauen-Fraktion mitbringt. Bei den BSG-Männern pritscht ein Professor mit: Der Akademiker Arnd Flemming leitet die Stadt-Bibliothek. »In Dresden gibt es 70 Hobbyteams – und es werden immer mehr«, berichtet der 56-Jährige, dessen Trikot fünf Sterne zieren. Sie stehen für die insgesamt fünf DM-Titel der BSG.

Auf Verbandsliganiveau

Auch die Sachsen tragen zur Qualität des Spexarder Events bei. Das Niveau sei mindestens Verbandsliga, meint Andreas Grawe. »Viele glauben fälschlicherweise, dass beim Freizeit-Volleyball der Ball nur über die Schnur muss. Doch hier wird schon sehr ambitioniert gespielt«, versichert der Beobachter aus Beverungen. Da bleiben bisweilen auch Verletzungen nicht aus: Ein Aktiver des SV Lehrte zieht sich bei einem Sprung einen Kreuzband- und Meniskusriss zu. Das ist einfach nur Pech und zum Glück der einzige bedauerliche Vorfall gewesen.

Abschlusstabelle Damen
             Platzierung  Punkte   Bälle    Differenz
ASV Huttrop           1 14:6     241:165 +76
VC Dresden          2 12:8     223:168 +55
DJK Wiking Köln  3 12:8     233:180 +53
TG Münster           4 12:8     206:181 +25
BSG Dresden       5 10:10  227:186  +41
VSV 06 Schwerin 6  0:20        0:250 -250

Vorrunden-Tabelle Herren 1.1
            Platzierung  Punkte    Bälle    Differenz
VC Dresden          1. 14:6    231:206 +25
TSV Leipzig 76     2. 14:6    225:200 +25
BSG Dresden       3. 10:10 223:213 +10
VSV 06 Schwerin     10:10  218:229  -11
SV BW Aasee       4.   8:12  226:227    -1
Mettmann Sport   5.   4:16  197:245  -48

Vorrunden-Tabelle Herren 1.2
Platzierung Punkte Bälle Differenz
TVG Steele              1.  16:0   202:148  +54
Wartenberger SV   2.  12:4   200:146  +54
SV Spexard             3.    6:10 174:193   -19
Dessauer VC 91    4.   4:12  154:182  -28
SV Lehrte                5.    2:14  133:194  -61

Platzierungen Herren
1. VC Dresden
2. TSV Leipzig 76
3. Wartenberger SV
4. TGV Steele
5. BSG Dresden
6. SV Blau-Weiß Aasee
7. SV Spexard
8. Dessau VC 91
9. Mettmann Sport
10. SV Lehrte
11. VSV 06 Schwerin

 

 

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